MEDIENSCOUT-Materialien
Studien, die für MedienscoutS Hilfreich sein können
Viele Medienscouts beziehen sich in ihren Angeboten (z.B. Workshops für Mitschüler:innen, Lehrpersonen und Eltern) auf Studien zum Medienhandeln und zur Medienausstattung von Kindern, Jugendlichen und Familien. Eine Auswahl aktueller Studien, die in diesem Zusammenhang hilfreich sein könnten, habe ich hier verlinkt:
„KIM-Studie 2022” [Kindheit, Internet, Medien] – repräsentative Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest [mpfs] zur Medienausstattung und -nutzung von 6- bis 13-Jährigen. https://www.mpfs.de/studien/kim-studie/2022/
„miniKIM2023” – Basisdaten des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest [mpfs] zur Mediennutzung von 2- bis 5-Jährigen [für die Studie wurden 600 Haupterzieher:innen zum Medienverhalten ihrer Kinder online befragt]. https://www.mpfs.de/studien/minikim-studie/2023/
„JIM-Studie” [seit 1998] – jährliche Untersuchung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest [mpfs] zur Medienausstattung und -nutzung von 12- bis 19-Jährigen. https://www.mpfs.de/studien/?tab=tab-18-1
„Bitcom Kinder- und Jugendstudie 2024” – Studie des Bundesverbands der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche zur Medienausstattung und -nutzung von 6- bis 18-Jährigen. https://www.bitkom.org/sites/main/files/2024-08/240806bitkom-chartskinderundjugend2024.pdf
„Kindgerechte Online-Angebote: Zugänge und Orientierung“ [2024] – Studie der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz. Die Ergebnisse zeigen u.a., dass Kinder Angebote, die sich gezielt an sie richten, und solche, die nicht für Kinder konzipiert sind, parallel nutzen. https://www.bzkj.de/bzkj/service/publikationen/abschlussbericht-kindgerechte-online-angebote-245364
„Kinder. Bilder. Rechte. Persönlichkeitsrechte von Kindern im Kontext der digitalen Mediennutzung in der Familie“ [2018] – Studie der Universität zu Köln in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk. Die Studie zeigt auf, dass die Nutzung digitaler Medien in Familien oftmals zu einer gravierenden Gefährdung der Persönlichkeitsrechte von Kindern führt. https://jugendhilfeportal.de/artikel/mediennutzung-in-familie-studie-zu-persoenlichkeitsrechten-von-kindern
Studien zu Cybergrooming der Landesanstalt für Medien NRW [seit 2021]. Die Ergebnisse bestätigen, dass Cybergrooming längst kein Einzelphänomen mehr ist. https://www.medienanstalt-nrw.de/themen/cybergrooming/ein-viertel-aller-kinder-und-jugendlichen-wurde-bereits-im-netz-von-erwachsenen-zu-einer-verabredung-aufgefordert-1.html
„Cyberlife IV: Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr. Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern” [2022] – empirische Bestandsaufnahme des Bündnisses gegen Cybermobbing e.V. [Befragung von Eltern, Lehrkräften und 7- bis 20-Jährigen in Deutschland]. https://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de/wp-content/uploads/2022/10/Cyberlife_Studie_2022_endfassung.pdf
„KINDER MEDIEN MONITOR 2024 – Zuschauen, Zuhören, Lesen, Gaming“ – neben Reichweiten für 25 Printmagazine bietet die repräsentative Markt-Media-Studie umfassendes Datenmaterial rund um die Mediennutzung von Kindern in ihrer Freizeit. Darüber hinaus liefert die Untersuchung vielseitige Einblicke in weitere Lebensbereiche der Kinder, zum Beispiel Interessen, Freizeitgestaltung und Konsumverhalten. Den Ergebnissen zugrunde liegen die Antworten der Kinder sowie die ihrer Eltern: https://kinder-medien-monitor.de/downloads/